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Gallenröhrling (Tylopilus felleus)

Wo wächst der Gallenröhrling?

Tylopilus felleus

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Der Gallenröhrling wächst in bestimmten Lebensräumen. Zu wissen, wo und wann man sucht, macht den Unterschied zwischen leerem Korb und erfolgreicher Sammlung.

Wo man den Gallenröhrling findet

Nadelwälder

Besonders häufig unter Fichten und Kiefern, oft an Wegrändern oder Lichtungen.

Laubwälder

Kann auch unter Buchen und Eichen gefunden werden, bevorzugt aber Nadelbäume.

Mischwälder

In Wäldern mit einer Mischung aus Laub- und Nadelbäumen ist er ebenfalls anzutreffen.

Sammeltipps

  1. Netzzeichnung am Stiel. Achten Sie auf die dunkle, grobmaschige Netzzeichnung auf hellem Grund am Stiel. Bei Steinpilzen ist das Netz meist heller als der Stielgrund oder gleichfarbig.
  2. Porenfarbe. Die Poren des Gallenröhrlings sind jung weißlich und verfärben sich später rosa bis fleischfarben. Steinpilze haben jung weiße Poren, die später gelblich bis olivgrün werden.
  3. Geschmacksprobe. Die sicherste Methode ist eine kleine Geschmacksprobe: Ein winziges Stück des Fleisches auf die Zungenspitze legen und sofort wieder ausspucken. Der extrem bittere Geschmack ist unverkennbar und ein sicheres Zeichen für den Gallenröhrling. Nicht schlucken!
  4. Verfärbung des Fleisches. Das Fleisch des Gallenröhrlings verfärbt sich bei Anschnitt nicht oder nur sehr schwach rosa. Viele andere Röhrlinge zeigen deutliche Blau- oder Rotverfärbungen.

Schnellcheck

Substrat:
Erde, unter Laub- und Nadelbäumen
Fruchtung:
Sommer bis Herbst (Juli bis Oktober)
Geruch:
Unauffällig

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