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Schwarzfärbender Porling (Meripilus sumstinei)

Wie man den Schwarzfärbender Porling bestimmt

Meripilus sumstinei

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Um den Schwarzfärbender Porling (Meripilus sumstinei) richtig zu bestimmen, überprüfe jedes dieser Merkmale der Reihe nach. Verwechslungen sind die häufigste Ursache von Pilzvergiftungen. Gleiche immer mit mehreren Quellen ab.

Bestimmung Schritt für Schritt

  1. 1

    Hut

    Form, Farbe, Oberflächenstruktur und Durchmesser.

    Die einzelnen Hüte sind fächerförmig bis spatelförmig, 10-40 cm breit und 1-3 cm dick. Die Oberfläche ist anfangs hellbraun, gelblich-braun oder grau-braun und wird mit dem Alter dunkler, oft mit konzentrischen Zonen. Bei Berührung oder Verletzung verfärbt sich die Oberfläche und das Fleisch schnell schwarz. Die Ränder sind dünn und wellig.

  2. 2

    Lamellen

    Ansatz am Stiel, Farbe und Abstand.

    Meripilus sumstinei besitzt keine Lamellen (Gills), sondern eine Porenschicht. Die Poren sind sehr klein (3-5 Poren pro mm), rundlich bis eckig, anfangs weißlich oder cremefarben und verfärben sich bei Druck oder Alterung ebenfalls schwarz. Die Röhren sind kurz, 1-3 mm lang.

  3. 3

    Stiel

    Länge, Form, Oberfläche und Ring.

    Es gibt keinen ausgeprägten Stiel im herkömmlichen Sinne. Die einzelnen Hüte entspringen einer gemeinsamen, dicken, knolligen Basis, die oft im Boden oder am Holz verborgen ist. Diese Basis ist ebenfalls weißlich und verfärbt sich bei Verletzung schwarz.

  4. 4

    Fleisch

    Farbe, Struktur und Verfärbung beim Anschnitt.

    Das Fleisch ist weißlich bis cremefarben, zäh und faserig, besonders im Alter. Es verfärbt sich bei Schnitt oder Druck innerhalb weniger Minuten deutlich schwarz. Der Geruch ist mild, der Geschmack ebenfalls mild, manchmal leicht säuerlich.

  5. 5

    Fruchtkörper

    Allgemeines Wachstumsmuster.

    Der Fruchtkörper ist ein großer, büscheliger Porling, der aus zahlreichen überlappenden, fächerförmigen oder spatelförmigen Hüten besteht, die von einer gemeinsamen Basis ausgehen. Die Gesamtgröße kann bis zu 1 Meter im Durchmesser und über 50 kg Gewicht erreichen. Die Oberfläche ist oft wellig oder uneben.

  6. 6

    Lebensraum

    Wo er wächst und auf welchem Substrat.

    Saprobiontisch oder parasitisch an der Basis von Laubbäumen (insbesondere Eichen, Ahorn, Buche) oder an deren vergrabenen Wurzeln. Er kann auch an Baumstümpfen oder gefällten Stämmen gefunden werden. Er verursacht eine Weißfäule.

Wichtige Fakten

Hutoberfläche
Matt, feinfilzig bis glatt, oft wellig oder uneben, konzentrisch gezont
Wuchsform
Büschelig, rosettenförmig, aus einer gemeinsamen Basis entspringend
Sporenabdruck
Weiß
Körperfarbe
Hellbraun, gelblich-braun, grau-braun; verfärbt sich bei Verletzung schwarz
Geruch
Mild, angenehm pilzig
Verfärbung beim Anschnitt
Schnell und deutlich schwarz
Höhe
Bis zu 50 cm (Gesamthöhe des Fruchtkörpers)
Hutdurchmesser
Einzelne Hüte 10-40 cm, Gesamtbreite des Fruchtkörpers bis zu 100 cm

Fruchtkörpermerkmale

  • Lamellenansatz: Keine Lamellen, sondern Poren
  • Stielform: Kein echter Stiel, sondern eine dicke, knollige gemeinsame Basis
  • Stieloberfläche: Nicht zutreffend (kein Stiel)
  • Ring: Nicht vorhanden
  • Stielquerschnitt: Nicht zutreffend (kein Stiel)

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