Mushby LogoMushby
Fuchsiger Scheidenstreifling (Amanita fulva)

Fuchsiger Scheidenstreifling

Sicher

Amanita fulva

Auch bekannt als: Tawny Grisette, Orange Grisette

Pilz fotografiert? Bestimme ihn sofort mit der Mushby-App

App öffnen

Beschreibung

Amanita fulva, der Fuchsig-Gelbe Scheidenstreifling, ist ein essbarer Pilz aus der Familie der Wulstlingsverwandten (Amanitaceae). Er ist für unerfahrene Pilzsammler jedoch gefährlich, da er leicht mit giftigen Wulstlingen verwechselt werden kann.

Wie man identifiziert

Hut
Der Hut ist 4 bis 10 cm breit, jung halbkugelig, später ausgebreitet und oft gebuckelt. Die Hutfarbe variiert von fuchsrot über orangebraun bis gelblich-braun. Die Oberfläche ist glatt und feucht glänzend. Der Hutrand ist deutlich gerieft.
Lamellen
Die Lamellen sind frei, dicht stehend und weiß bis cremefarben. Sie sind untermischt und haben oft gezähnte Schneiden.
Stiel
Der Stiel ist 7 bis 15 cm lang und 0,5 bis 1,5 cm dick, zylindrisch und hohl. Er ist weißlich bis blass ockerfarben und hat eine flockig-faserige Oberfläche. Am Stielgrund befindet sich eine sackartige, weiße bis ockerfarbene Volva (Scheide).
Fleisch
Das Fleisch ist weiß und relativ dünn. Es ist weich und hat keinen besonderen Geruch oder Geschmack.
Fruchtkörper
Der Fruchtkörper von Amanita fulva ist schlank und zylindrisch bis glockenförmig. Er erreicht eine Höhe von 5 bis 15 cm.
Lebensraum
Amanita fulva wächst in Laub- und Nadelwäldern, bevorzugt auf sauren Böden. Er ist ein Mykorrhizapilz und geht eine Symbiose mit verschiedenen Bäumen ein, insbesondere mit Birken, Eichen und Kiefern.

Wichtige Fakten

  • Hutoberfläche: Glatt, feucht glänzend
  • Wuchsform: Einzeln oder in kleinen Gruppen
  • Sporenabdruck: Weiß
  • Körperfarbe: Fuchsrot, orangebraun, gelblich-braun
  • Geruch: Unauffällig
  • Verfärbung beim Anschnitt: Nicht verfärbend
  • Höhe: 7-15 cm
  • Hutdurchmesser: 4-10 cm
  • Nährstoffaufnahme: Mykorrhiza

Sicher

Tödlich

Amanita fulva ist essbar, aber Vorsicht ist geboten, da er leicht mit giftigen Knollenblätterpilzen verwechselt werden kann. Es ist zwingend erforderlich, die Merkmale genau zu kennen und Verwechslungen auszuschließen. Der Genuss von Knollenblätterpilzen kann tödlich sein.

Toxinart: Amatoxine (in ähnlichen, giftigen Arten)Reaktionstyp: Leberschädigung, Nierenversagen

Schnellcheck

  • Geruch: Unauffällig
  • Fruchtung: Sommer bis Herbst
  • Substrat: Saure Böden in Laub- und Nadelwäldern

Wo zu finden

Laubwälder

Häufig unter Birken und Eichen.

Nadelwälder

Besonders in Kiefernwäldern auf sauren Böden.

Mischwälder

Wo sowohl Laub- als auch Nadelbäume vorkommen.

Suchtipps

Suche in der Nähe von Bäumen

Da Amanita fulva ein Mykorrhizapilz ist, findet man ihn oft in der Nähe der Baumwurzeln.

Achte auf den Boden

Saure Böden sind ein guter Indikator für das Vorkommen von Amanita fulva.

Beobachte die Jahreszeit

Die Fruchtkörper erscheinen hauptsächlich im Sommer und Herbst.

Ähnliche Arten

Grüner Knollenblätterpilz

Pilz

Auch bekannt als: Amanita phalloides

Kegelhütiger Knollenblätterpilz

Pilz

Auch bekannt als: Amanita virosa

Acker Egerling

Pilz

Auch bekannt als: Agaricus arvensis

Wissenschaftliche Klassifikation

Stamm
Basidiomycota
Klasse
Agaricomycetes
Ordnung
Agaricales
Familie
Amanitaceae
Gattung
Amanita

Lagerungsinformationen

  • Max. Temperatur: 5°C
  • Tiefkühldauer: 6 Monate
  • Min. Temperatur: 2°C
  • Kühlung: 2-3 Tage

Wie man reinigt

Reinigen Sie die Pilze vorsichtig mit einer weichen Bürste oder einem Tuch, um Erd- und Schmutzreste zu entfernen. Bei Bedarf können Sie die Pilze kurz unter fließendem Wasser abspülen, aber vermeiden Sie es, sie einzuweichen, da sie sich sonst vollsaugen.

Fuchsiger Scheidenstreifling entdecken

Pilze überall bestimmen

Kostenlos für iOS, Android und Web. Fotobestimmung, vollständige Datenbank und persönliche Sammlung.

In der App öffnen